Cloud Computing und die intelligente Optimierung der Logistik in der Supply Chain 4.0

Cloud Computing

Was ist Cloud Computing?
Das dynamisch an den Bedarf angepasste Anbieten, Nutzen und Abrechnen von IT-Dienstleistungen über ein Netzwerk wird als Cloud Computing bezeichnet. Das Angebot und die Nutzung dieser Dienstleistungen erfolgen dabei über definierte technische Schnittstellen und Protokolle. Die angebotenen Dienstleistungen umfassen dabei Infrastruktur (z.B. Rechenleistung, Speicherplatz), Plattformen und Software.

Das Ziel des Cloud Computing ist der Aufbau eines mit Sensoren und Geräten ausgestatteten intelligenten Unternehmens, das in der Lage ist, Informationen und Daten über Prozesse in Echtzeit an die zuständigen Personen zu übermitteln. Dazu kommen Technologien wie das Internet of Things (Link) zum Einsatz. Nur durch Investition in neue Technologien ist es möglich, die gesamte Supply Chain effizienter zu gestalten und bestmöglich zu steuern.

Investitionen in folgende neue Technologien erleichtern die Digitalisierung:

  • automatische Lager- und Handhabungssysteme, die automatisierten Transport ermöglichen
  • Roboter für kollaborative Arbeit
  • Systeme zur automatischen Identifizierung und Rückverfolgbarkeit von Produkten
  • automatische Lager, mit Verbindung zu Verwaltungssystemen
  • Systeme zur automatischen Überprüfung von Materialien inner- und außerhalb von Lagern und zur Verwaltung und Überwachung des Verbrauchs

In einer Zeit der steigenden Kundenbedürfnisse und wachsender Serviceansprüche ist es für Unternehmen sinnvoll, den Fokus auf eine Logistikoptimierung zu legen.

Häufig ist die menschliche Intervention zur Erfüllung bestimmter Aufgaben zwar noch notwendig, aber eine umfassende Digitalisierung des Unternehmens anzustreben, ist längst keine Utopie mehr. Die Grundlagen für den Aufbau einer effizienteren, digitalisierten Supply Chain sind folgende:

  • Einführung automatischer Systeme, die das Fehlerrisiko reduzieren
  • Synchronisierung von Prozessen
  • Vernetzung zwischen allen Komponenten der Wertschöpfungskette nutzen, um den Kunden in jeder Phase des Produktionsprozesses über den Status seines Auftrags zu informieren und somit das Kundenerlebnis zu verbessern
  • Verfahren und Informationsfluss standardisieren, um Prozesse schneller und schlanker zu machen
  • Ständige Interaktion mit allen an der Wertschöpfungskette Beteiligten, um Vertrauen zu schaffen, Prozesse zu optimieren, Verschwendung zu reduzieren und die Rentabilität innerhalb der Lieferkette zu steigern
  • Detaillierte Planung der Supply Chain
  • Optimierung der Logistik und effiziente Bestandsführung, zur Erfüllung der verschiedenen Kundenanforderungen, zur Erhöhung des Serviceniveaus und zur gleichzeitigen Senkung der Betriebskosten

 

 

Quellen:

Vgl. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Cloud Computing Grundlagen, abgerufen am 09.09.2020,
URL: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/DigitaleGesellschaft/CloudComputing/Grundlagen/
Grundlagen_node.html

Vgl. Think Vertical, Digitale Supply Chain: Anwendungen und Ergebnisse in der digitalen Logistik, abgerufen am, 09.09.2020,
URL: https://www.modula.eu/blog/de/digitale-supply-chain-anwendungen-und-ergebnisse-in-der-digitalen-logistik/